Mein Weg zum Minimalismus

Hallo ihr da draußen!

Irgendwie habe ich letzter Zeit immer mehr das Gefühl, dass in meinem Zimmer einfach viel zu viele Sachen sind, die ich entweder nicht benutze oder mir einfach nicht mehr gefallen.

Außerdem habe ich bemerkt, dass ich in den letzten Wochen wirklich ziemlich zum Dm-Suchti-Konsument mutiert bin. Vielleicht kennt ihr es. Dieses Gefühl alles besitzen zu müssen, was einem die Medien vorgaukeln, oder die großen Leute auf YouTube hoch anpreisen.

Natürlich; Wenn ich mir schon seit langer Zeit diesen einen Nagellack wünsche, oder mir aber auch dieses eine Parfum gönnen möchte, dann ist das natürlich toll, und man freut sich dann dieses Produkt zu besitzen!

Das ist aber gar nicht das, was ich meine. Was ich meine ist dieser unendliche Kreislauf an Konsum! Dieses immer mehr und immer mehr haben wollen. Und damit möchte ich nicht sagen, dass ich das nicht mache! Ich hab mich sogar in letzter Zeit immer häufiger dabei erwischt, wie ich mir Sachen gekauft habe, die ich doch eigentlich gar nicht brauche, und die dann letztendlich bei mir in der Schublade lagen. Und das alles nur wegen des Trends und des Zwanges das zu besitzen, was alle haben.

Ich habe auch ein kleines Bespiel; An meiner Schule gab es so eine Zeit, wo alle Mädchen so T-Shirts und Tops mit Spitze getragen haben. Ihr wisst doch, dieser transparente Stoff mit diesen Blumen „Stickereien“. Und ich weiß ganz genau, dass ich mich in so etwas nicht wohl fühle. Aber weil alle sowas getragen haben, habe ich es mir letztendlich auch gekauft.

Man mag meinen, umso größer der Besitz ist, desto glücklicher ist man. Allerdings macht dieser ‚Unendliche Besitz‘ tatsächlich nicht glücklich und kann auch zu Stress führen. Durch weniger Zeugs hat man mehr Zeit für Sachen, die man schon immer gerne mal machen wollte. Sei es Kuchenbacken.

Und da sind wir bei dem Thema Minimalismus angekommen.

Aber was ist Minimalismus? 

Minimalismus heißt, sich von den Alltagszwängen zu befreien, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das heißt, nur das zu besitzen, was man wirklich braucht und benutzt. Was nicht bedeuten soll alles zu entsorgen, sondern sich einfach durch weniger Zeugs eine angenehme Umgebung zu schaffen! Natürlich definiert jeder seine eigene Art von Minimalismus. Manche Menschen bevorzugen einen leeren Raum, eine Matratze und einen Kochtopf. Andere wiederum beschränken sich auf eine Auswahl an Kleidungsstücken und Kosmetikprodukten. Es geht darum, auf die vorgelebten materialistischen Verhaltensmuster zu verzichten, und sich stattdessen auf sich und die eigenen Interessen zu konzentrieren. (Ein angenehmer Nebeneffekt, ist das Sparen!)

Ich bin gerade dabei, mein Zimmer auszumisten, und all das Zeugs was ich nicht brauche, wegzutun. Außerdem werde ich mir auch in Zukunft die Frage stellen: ‚Brauche ich das wirklich?‘

Wenn ihr an dem Thema interessiert seid und ihr gerne wissen möchtet, wie ich zum Beispiel beim Kleiderschrank ausmisten vorgegangen bin………..

Kleiderschrank ausmisten

…Dann schreit doch bitte einmal ganz laut ‚HIER‘, oder meldet euch per E-Mail, Kommentar, oder Brieftaube.

Ich wünsche euch noch einen Chaos-freien Tag,

und ganz liebe Grüße,
Eure Camilla

..Liegt bei euch eigentlich Schnee? Bei uns hat es heute Nacht minimal geschneit.. Ein bisschen liegt noch.

Advertisements

6 Gedanken zu “Mein Weg zum Minimalismus

  1. Schöner Ansatz! Ich habe in den letzten Jahren auch extrem viel minimalisiert (einige Berichte hierzu auch auf meinem Blog veröffentlicht) und kann nur sagen: es befreit. Und man kauft so viel weniger Sachen nach, weil man einfach feststellt, dass man so viel gar nicht braucht – und es spart ne Menge Geld^^

    1. Da hast du vollkommen Recht. Es befreit enorm, und man bekommt einen guten Überblick über den eigenen Besitz!
      ..War grad mal auf deinem Blog stöbern und verfolge dich jz mal… 😉

  2. Hey Camilla!
    Als allererstes: Dein Blog ist wirklich toll! 🙂 Ich finde es immer schön, gleichaltrige Blogger anzutreffen. Und bei dir werde ich ganz sicher öfter vorbeischauen!

    Ausmisten spielt bei mir zur Zeit auch eine große Rolle, denn ich bekomme ein neues Zimmer und brauche einfach mal ein bisschen mehr Platz. Außerdem ist bei uns am Wochenende Kinderflohmarkt, für den ich jedes Jahr immer Klamotten etc. zusammenpacke und an unserem Stand verkaufe. Andere Leute freuen sich und es ist auch noch gut für die Umwelt, seine Sachen weiterzugeben, anstatt einfach nur wegzuschmeißen. 🙂
    Und wenn man schonmal dabei ist, kann man auch öfter mal „Nein“ zu dem 100. Shirt, welches man sich kaufen möchte, sagen. Ich versuche das schon eine ganze Weile und ich muss zugeben, es hat auch schon öfter mal geklappt.
    Lang lebe der Platz im Zimmer! 😀

    LG,
    Charli von frischgelesen.de

    P.S. Danke nochmal für deinen Kommentar! 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s